Über uns

Die fabelhafte 3

verzapft

vergeigt und

rausposaunt

 

Deutscher Wortwitz trifft

auf ungarische Melancholie

Bettina Bremer: Als ich mit Ende fünfzig mit dem Schreiben begann, staunte selbst ich, wo all diese Einfälle plötzlich her kamen.

Es begann mit einem Kinderbuch „Anni und der Regenbogenmann“, das Anfang 2015 erschienen ist. Gleichzeitig entstanden die ersten Gedichte, gerne in der Tierwelt angesiedelt, was am naturnahen Wohnen liegen mag.

So ist denn auch eins meiner ersten Gedichte einem Huhn aus einem nahegelegenen Wiesenhofmaststall gewidmet.

Nachdem ich einige Lesungen alleine bestritten habe ergab sich die Gelegenheit, gemeinsam mit Anti von Klewitz und Sander Hoving, zwei hervorragenden Musikern, in einer historischen Kapelle.in Niedersachsen aufzutreten.

Zunächst waren wir uns nicht sicher, ob dieses Konzept aufgehen würde. Ganz von selbst ergab sich ein roter Faden, der die Gedichte und die Musik miteinander verwob.

Und ja - wir sind kompatibel. Und wie!

 

Inzwischen weiß ich auch, woher meine Ideen und die Lust am Schreiben kommen: Mir wurden schon als Kind von meinem Vater mit großer Begeisterung Gedichte und Geschichten von Wilhelm Busch, Ringelnatz, Morgenstern und Heinz Erhardt vorgelesen...

 

Anti von Klewitz hat eine Reise durch verschiedenste musikalische Stile hinter sich und doch sowohl als Musikerin als auch als Komponistin/Arrangeurin ihren ganz eigenständigen und originellen Ansatz. Ihr Interesse als Geigerin richtet sich hauptsächlich auf Ost-Europa, den Jazz und andere Arten der Improvisation.

Erster Geigenunterricht in Zagreb/Kroatien, Abschluss im Hauptfach Violine an der HdK/Berlin.

Danach Mitwirkung in vielen stilistisch sehr verschiedenen Formationen von Charanga bis Flamenco, u.a. mit dem austral./ungar. Trio Nomad (traditionelle Musik aus Transsylvanien), Jazz-Kurse u.a. bei Reggie Workman. Außerdem Komposition und Ausführung von Musik in vielen Modern Dance und Theater-Produktionen in Amsterdam und Berlin (Tolada Dance Company), Auszeichnung beim Cadance Festival /Den Haag. Seit 1999 mit ihrer Band Csókolom bei Arhoolie (USA) unter Vertrag, zahlreiche Auftritte und internationale Tourneen mit Csokolom, Preisträgerin des DFFP in Rudolstadt mit der Formation Hora Colora, Gründerin der Berliner Band BalCannibals. Außerdem Improvisation zu Spoken-Word-Performances in Amsterdam, Paris und New York.

Seit 2015 auch eigene Vertonungen von auch deutschsprachiger Lyrik, Erscheinen der CD "Vom krausen Leben"

Mehrere Titel von ihrer ersten bei Arhoolie erschienenen CD "May I Kiss Your Hand" wurden in Spielfilmen verwendet, u.a. im Kinofilm "Everything is illuminated".

Sander Hoving (Bratsche, Geige) ist ein zugleich hervorragender und eigenwilliger Jazz-Geiger, der interessante Kombinationen verschiedener Musikstile immer sucht und oft findet. Seit einiger Zeit gilt seine Liebe auch der ungarischen Bratsche, die zu spielen er in verschiedenen renommierten ungarischen Bands lernte und vor allem auch in dem Quartett Csókolom (Bearbeitungen transsylvanischer Volks- und Zigeunermusik) einsetzt. Er war Leiter der Salsa-Band "Cha-Charanga" un die Gruppe "VioLatina" (afro-kubanisches Streichquintett) in Amsterdam. Er arbeitet mit Tänzern und Dichtern und hat Musik geschrieben für Theater-Stücke.

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